Das Problem gibt es seit InDesign 2.0: Wenn eine Ebene in Photoshop eine Füllmethode hat, wird diese von InDesign beim Import ignoriert.
Das ist tausendfach berichtet und diskutiert und liegt, kurz gesagt, daran, dass Photohop sich mit seinen Füllmethoden nicht an den PDF Standard hält. Mit anderen Worten: InDesign versteht die Hälfte der Methoden nicht.
Eigentlich braucht der normale Anwender nur Multiplizieren, um solche unschönen Effekte zu vermeiden:
Ich habe hier behauptet, ich hätte noch keine offizielle Dokumentation gefunden, wie man neue Hunspell-Dictionaries der InDesign Sprachenliste hinzufügt. Hunspell bietet schließlich mit rund 100 Sprachen weit mehr an als von Haus aus vorhanden ist, also könnte das interessant sein.
Nach ein bißchen Wühlen habe ich eine inoffizielle Anleitung gefunden. Wohlgemerkt: nicht supported, experimentieren Sie mit Kopien Ihrer Daten, sorgen Sie vorher für Backups, schnallen Sie Ihren Hund an, sorgen Sie für alle relevanten Impfungen etc.
Ein Grund, weshalb dieser Blog derzeit nicht so zügig gefüttert wird, liegt im Zeitaufwand des Schreibens. Wie jeder Schnatterhahn weiß, geht reden viel schneller, also gibts den heutigen Beitrag als Film.
Ein Experiment also.
Es geht um eine kuriose Kleinigkeit, die sehr nervig sein kann, wenn man davon gebissen wird.
Einen vernünftigen Workaround kenne ich nicht. Einen unvernünftigen schon.
Falls die Einbettung des Films hier nicht richtig funzt, liegt er auch hier zu Betrachten bereit.
Wenn Sie früher mehrere Rahmen mit dem schwarzen Pfeil markiert haben, wurde für jedes Objekt eine eigene Bounding Box angezeigt. CS5 zeigt nur noch die eine gemeinsame.
Das ist zwar i.d.R. übersichtlicher, aber manchmal erkennt man die Einzelteile besser mit eigener Bounding Box. (Im Screenshot zeigen wenigstens die Mittelpunkte, dass die Zeichnung aus Halbkreisen und nicht aus Kreisen beseht.) Zum Glück gibt es einen einfachen Trick, diese temporär einzublenden.
Die Animationsfunktionen in InDesign CS5 müssen eine Gratwanderung zwischen "Leicht verständlich und übersichtlich" (HA ;) und "Man kann ne Menge erreichen" hinlegen.
Das hat zur Folge, dass Sachen, die in AfterEffects mit wenigen Mausklicks zu erledigen sind, in InDesign drei Purzelbäume rückwärts brauchen. Zum Beispiel: kann man eine Diashow mit überblendenden Bildern in einer Schleife anzeigen?
Das Thema kommt aus dieser Diskussion auf HDS und ergänzt Jochens Beitrag.
Heute mal ein etwas artfremdes Thema, nämlich ein Detail der Bridge. Seit CS5 hat die Bridge ein Export Panel, welches nicht so richtig funktioniert. Jedenfalls scheinbar. Wie so häufig gehts dann doch, wenn man weiß, was und wie.
Ich bin ja eigentlich kein nationales Tier, aber manchmal macht es mich schon grinsen, wenn die Gurus von Amerika nicht kreativ genug für ein Problem sind. Auf die deutsche InDesign-Szene kann man dann schon mal stolz sein ;)
Aktuelles Beispiel: InDesign CS5 hat als erste Version zwei verschiedene PDF-Export Funktionen, "Druck" und "Interaktiv". Das ist so weit fein, als es die Export-Dialoge angenehm aufräumt. Der Dialog für interaktive PDFs sieht jetzt einfach so aus:

Sehen Sie die Option, die hier fehlt?
"Druckbögen".
Die InDesign-Entwickler gehen davon aus, dass kein Anwender ein als Doppelseite angelegtes Dokument interaktiv als Einzelseite exportieren will. Mit anderen Worten: kein Anwender baut jemals Dokumente für den Druck, die dann als Zusatz auch als Einzelseite für den Kunden exportiert werden sollen, angereichert mit einigen Navigationsknöpfen.
Während das für die meisten von uns locker unter "Egal, hat halt ein Entwickler mal wieder nicht weit genug gedacht" verbucht werden kann, stellt es für manche ein ernstes Problem dar. Laut David Blatner ein nicht wirklich lösbares.
Es gibt Tage, da habe ich keine Lust zu dem, was ich eigentlich tun sollte.
Und wenn ich dann in meinem RSS-Reader so einen Satz lese: "ImageLibraryLoader is a free plug-in for InDesign which allows you to quickly set up a floating palette filled with images from one or more designated folders.", kann es passieren, dass ich denke "Coole Idee, das müsste man mal probieren." Vor allem, wenn ich das "free" in "...is a free plug-in..." überlese ;)
Hier also mein Scriptvorschlag, wie man alle Dateien aus einem Ordner automatisch in eine Bibliothek laden kann.
Ich habe in diesem Beitrag ein Script veröffentlicht, das es erlaubt, alle Textanker in einem Dokument zu inspizieren und ggf. zu löschen.
Fast allle Kommentare zeugen davon, dass Adobes Vorstellung von "Textanker" ein mehr oder weniger unverstandenes Konzept ist. Vielleicht auch, dass mein Gebrauch des Wortes unpräzise ist. So oder so ist eine kleine Klärung angemessen.
Aus diversen, unter anderem technischen Gründen, habe ich beschlossen, dieses Script aus dem Regal zu nehmen.
Ich bitte für irgendwelche daraus entspringenden Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.
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