Sie werden vielleicht schon bemerkt haben, dass man in Indesign keine Graustufen-Farbfelder anlegen kann. Sicher kann man 50% von [Schwarz] anlegen, aber das sind dann 50% von CMYK 0 0 0 100 und nicht 50% von K 100.
InDesign "kann" keine Graustufen.
Aus gegebenem Anlass: auf HDS fragt einer "ID CS3 Datei mit 10 Ebenen (1 Standplatte, 9 verschiedene Inhalte). Ziel: Druck jeder der 9 Variationen mit einem Befehl. "
Von Haus aus geht das nicht, aber per Script ist das wie üblich machbar.
Am einfachen Beispiel: ich habe eine zweisprachige Weihnachtskarte mit vier Ebenen.
Nach Aufruf des Scripts sehen Sie dieses Dialogfeld:
Kreuzen Sie die Ebenen an, die auf jedem Ausdruck zu sehen sein sollen, und wählen Sie die Druckvorgabe aus. Falls die Druckvorgabe eine Ausgabe in eine PostScript-Datei vorsieht, legt das Script im Ordner der InDesign-Datei durchnummerierte Dateien an.
Der Druck in "Adobe PDF 8.0" direkt funktioniert derzeit nicht, weil er noch schwieriger zu konfigurieren ist als der Druck in PS-Datei.
In so mancher Situation geht es darum, schnell und einfach einen Haufen PDF-Dateien nach Schema "F" zu erzeugen. Unter MacOS lässt sich das per AppleScript ohne weiteres automatisieren.
Aus gegebenem Anlass die Dokumentation eines simplen Tests... Die Frage ist: wenn mein Job einfarbig schwarz ist, soll ich dann das PDF per CompositeGrau via Distiller erstellen oder besser mit CompositeCMYK bzw. Export?
Wenn auf einem dunklen Bild eine helle Kontur mit der Ausrichtung nach innen liegt, kann es passieren, dass das Bild unter der Kontur hervorlugt. Das Problem besteht anscheinend in CS3 weiterhin, aber evtl. gibt es eine relativ einfache Lösung.
InDesign ist seit der ersten Version in der Lage, eigene Druckmarken und Farbbalken zu definieren. Aber es gab nie eine öffentlich zugängliche Dokumentation, bis Ole Kvern in seinem "Real World InDesign CS2" den Schleier lüftete.
Ich habe gerade wieder die Frage auf den Tisch bekommen: "Farbmanagement verwirrt mich nur, ich kann aber mit CMYK-Werten umgehen (so wie früher), was soll ich denn nun einstellen?"
Das gleich vorweg: ich habe großes Verständnis für diese Frage. Es ist eine seltsame Welt, in der irgendwie jeder von jedem eine Expertise in jedem Fach in absurdem Ausmaß erwartet. Also will ich versuchen, einen Ansatz zu schildern, der einen vielleicht brauchbaren Kompromiss zwischen "Farbmanagement soweit einfach möglich" und "Ansonsten wie früher" darstellt.
Alles, was die Frage betrifft "Wie bekomme ich die Seiten aus InDesign raus?"
Auf HDS ist mal wieder ein gestander Drucker über die Sonderformen des Überdruckens gestolpert. Daher (auf Anfrage) hier noch mal die Basics: was kann überdruckt werden und was nicht? Und weil auch das regelmäßig für Verwirrung sorgt: hier geht‘s nicht ums Überfüllen, sondern ums Überdrucken.
Neueste Kommentare
vor 4 Stunden 38 Minuten
vor 1 Tag 14 Stunden
vor 1 Tag 18 Stunden
vor 3 Wochen 2 Tage
vor 7 Wochen 3 Tage
vor 8 Wochen 5 Tage
vor 11 Wochen 1 Tag
vor 11 Wochen 2 Tage
vor 14 Wochen 6 Tage
vor 15 Wochen 2 Tage