Reinzeichner

Schatten in PSD Datei

Das Problem gibt es seit InDesign 2.0: Wenn eine Ebene in Photoshop eine Füllmethode hat, wird diese von InDesign beim Import ignoriert.

Das ist tausendfach berichtet und diskutiert und liegt, kurz gesagt, daran, dass Photohop sich mit seinen Füllmethoden nicht an den PDF Standard hält. Mit anderen Worten: InDesign versteht die Hälfte der Methoden nicht.

Eigentlich braucht der normale Anwender nur Multiplizieren, um solche unschönen Effekte zu vermeiden:

Farbe im Dokument finden

Wir haben im Forum regelmäßig die Frage, wie man rausfinden kann, wo im Dokument eine der Farben aus der Farbfelderpalette verwendet wird.

Der Test ob sie überhaupt verwendet wird, ist einfach: versuchen Sie, sie zu löschen. Dann gibt es drei Möglichkeiten:

  • Das Farbfeld wird kommentarlos gelöscht. Bedeutung: Die Farbe wurde gar nicht verwendet.
  • InDesign weigert sich, das Farbfeld zu löschen. Bedeutung: Die Farbe ist eine Schmuckfarbe und wird in einem platzierten Bild verwendet. Da Scripte nicht in Bilder reinschauen können, müssten Sie hier auf den Preflight von Acrobat zurückgreifen.
  • InDesign zeigt ein Dialogfeld und fragt, gegen welche Farbe ersetzt werden soll. Bedeutung: Es gibt Objekte im Dokument, die das Farbfeld verwenden, und die sollen nach dem Löschen nicht farblos bleiben.

Für den dritten Fall gibt es jetzt ein Script.

Gleiche Füllfarbe | Konturfarbe | Konturstärke auswählen

Illustrator hat ein in seinem Auswahl-Menü einige Befehle zum Auswählen von Objekten mit gleichen Attributen wie der Auswahl, die auch InDesign sehr gut zu Gesicht stünden.

Wie immer gilt: "Is it a bird? Is it a plane? No, it's a script! A script to the rescue..."

Effekte skalieren

Auch InDesign CS3 skaliert beim Skalieren die Effekte nicht mit. Für Effekte wie "Relief" oder "Weiche Verlaufskante" spielt das keine Rolle, aber alle Schatten und Scheine sehen nach der Skalierung unschön aus.

Wie üblich kann man hier mit einem Skript nachhelfen. Hier finden Sie ein AppleScript. Der Ansatz ist, dass Sie die Objekte normal skalieren, dann das Skript aufrufen und den Skalierungsfaktor eingeben.

Das Skript sieht vor, horizontal eine andere Skalierung anzuwenden als vertikal. Parameter, für die diese Unterscheidung nicht zutrifft, verwenden das arithmetische Mittel der beiden Werte.

Das Script arbeitet die markierten Objekte rekursiv ab, was seine Zeit dauert, aber dafür auch Schatten von Objekten innerhalb einer Gruppe skaliert.

Hier gibt es auch die JavaScript-Variante. Der Vollständigkeit halber siehe auch diesen Beitrag.

Abstände bei Konturenführung

Bei diagonalen Konturenführungen und Formtext scheint der Text oben einen größeren Abstand vom Rand zu haben als unten. Wie kommt das? Was soll das? und Was kann ich dabei machen?

Objektstile und Transparenz

Wenn Sie nicht aufpassen, kann ein unscheinbarer Objektstil in CS3 jegliche Transparenzeinstellungen zunichte machen, die das Objekt bereits hat.

Fehler bei Kontur nach innen

Wenn auf einem dunklen Bild eine helle Kontur mit der Ausrichtung nach innen liegt, kann es passieren, dass das Bild unter der Kontur hervorlugt. Das Problem besteht anscheinend in CS3 weiterhin, aber evtl. gibt es eine relativ einfache Lösung.

Gleiche Konturstärke auswählen

Edit: dieses Script ist veraltet. Schauen Sie sich stattdessen besser dieses an.

Ole Kvern hat ein Script veröffentlicht, das alle Objekte auf der Seite markiert, die die gleiche Konturstärke wie das markierte haben.

Das Script ist eine Variation des "Label graphic" Beispiel-Scripts, ist aber einfacher strukturiert (für die Scripter unter uns). Zwei Probleme gibt es: das Script muss einmal aufgerufen werden, damit der Menübefehl zur Verfügung steht und es steckt eine Zeile drin, die nur auf einem englischen InDesign funktioniert.

Also habe ich die entsprechenden Zeilen geändert und eine Variation gebaut, die im deutschen InDesign läuft, sowie eine, die auch beim Start automatisch gestartet werden kann.

Für das Script "Gleiche Konturstärke Menü startup.jsx" gehen Sie folgendermaßen vor:

CS3-Änderungen bei der Skalierung

InDesign 1.0 hatte ein (aus Entwicklersicht) logisches und sauberes Skalierungskonzept, das allerdings (vor allem für Anwender, die frisch von XPress kamen) quasi unbenutzbar schien. Seitdem sind die Entwickler auf der Suche nach einer Lösung, die für alle funktioniert, mit sehr gemischtem Erfolg. Für CS3 wurde die gesamte Transformationsgeschichte neu gehobelt, wobei eine Menge Späne gefallen sind. Ich will versuchen, die Späne hier zu sammeln

Textumbruch Voreinstellungen

Martin Fischer sprach mich an, dass es sinnvoll sein könnte, InDesigns Voreinstellungen zu diskutieren, die den Textumbruch steuern. Hier also unsere Empfehlungen, inklusive Erklärung. In den Screenshots sind Empfehlungen grün markiert. Entscheidungen, die zu kontrovers sind, als dass man eine Empfehlung aussprechen könnte, sind rot.