Ich habe letztes Jahr einen Videokurs zum Thema "InDesign und JavaScript aufgezeichnet und der ist nun endlich online.Tatsächlich ist er das schon seit rund zwei Wochen, aber ich hatte die Tage wenig Zeit zum Bloggen ;)
Zu dem Artikel, wie man Tabellen mit Tabulatoren statt mit der Tabellenfunktion setzen kann, schreibt eine Leserin: "wir rechnet man aus dass der Text mittig in den Absatzlinien steht."
Kurze Antwort: das kann man nicht rechnen. Lange Antwort:
Sie können wählen, in welcher Farbe das Papier auf dem Bildschirm angezeigt wird. Sorgen Sie dafür, dass kein Text oder Objekt ausgewählt ist und doppelklicken Sie im Farbfeldbedienfeld („Fenster“ > „Farbfelder“) auf die Farbe „Papier“. Die Farbe „Papier“ wird nur auf dem Bildschirm angezeigt und hat keine Auswirkungen auf die Druckausgabe. Sie dient lediglich dazu, ein Layout auf nicht weißem Papier zu simulieren.
Martin Fischer sprach mich an, dass es sinnvoll sein könnte, InDesigns Voreinstellungen zu diskutieren, die den Textumbruch steuern. Hier also unsere Empfehlungen, inklusive Erklärung. In den Screenshots sind Empfehlungen grün markiert. Entscheidungen, die zu kontrovers sind, als dass man eine Empfehlung aussprechen könnte, sind rot.
Ich habe gerade wieder die Frage auf den Tisch bekommen: "Farbmanagement verwirrt mich nur, ich kann aber mit CMYK-Werten umgehen (so wie früher), was soll ich denn nun einstellen?"
Das gleich vorweg: ich habe großes Verständnis für diese Frage. Es ist eine seltsame Welt, in der irgendwie jeder von jedem eine Expertise in jedem Fach in absurdem Ausmaß erwartet. Also will ich versuchen, einen Ansatz zu schildern, der einen vielleicht brauchbaren Kompromiss zwischen "Farbmanagement soweit einfach möglich" und "Ansonsten wie früher" darstellt.
Auf HDS ist mal wieder ein gestander Drucker über die Sonderformen des Überdruckens gestolpert. Daher (auf Anfrage) hier noch mal die Basics: was kann überdruckt werden und was nicht? Und weil auch das regelmäßig für Verwirrung sorgt: hier geht‘s nicht ums Überfüllen, sondern ums Überdrucken.
Sozusagen als Wiedergutmachung, dass ich mich in diesem Thread recht blöd angestellt habe, hier eine vernünftige Lösung für das Verteilenproblem.
Was (hoffentlich) jeder weiß: Alt-Klick auf das Symbol für "Neue Ebene" öffnet vor dem Anlegen das Dialogfeld der Ebenenoptionen. Das funktioniert mit allen Listenpaletten wie Absatzformate, Farbfelder etc.
Gerade gelernt: Apfel-Alt / Strg-Alt Klick legt die Ebene unter der aktuellen Ebene an, statt wie sonst ganz oben. Apfel-Shift direkt über der aktuellen.
Wer hätte das gedacht?
Welches sind die besten Tipps, die es gibt? In meiner letzten Schulung war es ein kleiner Hinweis zum Thema Konturenführung, der für fast alle Anwender in die Kategorie "egal" fällt, gerade bei diesen Teilnehmern aber Projekt-rettend war. Die besten Tipps sind also Glückstreffer, die just Anwender X in genau dieseer Situation gebrauchen kann.
Deswegen konzentriere ich mich in dieser Liste auf Dinge, die hoffentlich für jeden interessant sind. Sprich: wichtige Details zur Oberfläche, die das Arbeiten generell netter machen.
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