ScriptUi gibt mächtige Werkzeuge zur Erstellung von Dialogen in InDesign an die Hand. Manche (d.h. "viele") Details sind allerdings nicht ganz einfach einzusetzen.
Ein solches Detail sind Panels mit Scrollbar.
Wenn man danach googelt, bekommt man den Eindruck, dass ein paar schlaue Leute (Bob Stucky und Marc Autret sind wirklich schlaue Leute) das Problem für sich gelöst haben, aber keine Lust haben, jemand anderen an den Erkenntnissen teilhaben zu lassen.
Schade eigentlich
Es gibt also mal wieder eine Lücke zu füllen ;)
Das Problem gibt es seit InDesign 2.0: Wenn eine Ebene in Photoshop eine Füllmethode hat, wird diese von InDesign beim Import ignoriert.
Das ist tausendfach berichtet und diskutiert und liegt, kurz gesagt, daran, dass Photohop sich mit seinen Füllmethoden nicht an den PDF Standard hält. Mit anderen Worten: InDesign versteht die Hälfte der Methoden nicht.
Eigentlich braucht der normale Anwender nur Multiplizieren, um solche unschönen Effekte zu vermeiden:
In allen Dialogen können Sie mit Apfel/STRG 1 bis 0 direkt den entsprechenden Bereich anspringen.
Apfel F, Apfel 2 öffnet also direkt das GREP Suchfeld. Apfel P, Apfel 4 direkt den "Ausgabe" Bereich.

Was aber, wenn Sie stattdessen weiterhin mit Apfel 2 auf 200% zoomen wollen?
Ich schmück mich mal auch (so wie indesign-secrets) mit fremden Federn. Die Info ist aber wirklich interessant genug.
Wenn InDesign abstürzt, kommt ja i.d.R ein Fenster, ob man einen Crash Report an Adobe schicken will. Manche Wagemutigen haben sich den Crashreport schon mal angeschaut und mit dem Gedanken "ähhh, WAS!?!" wieder weg geclickt.
Von John Hawkinson gibt es jetzt eine kurze Anleitung, wie diesem gobbledeegook doch nützliche Information zu entziehen ist.
Ich habe hier behauptet, ich hätte noch keine offizielle Dokumentation gefunden, wie man neue Hunspell-Dictionaries der InDesign Sprachenliste hinzufügt. Hunspell bietet schließlich mit rund 100 Sprachen weit mehr an als von Haus aus vorhanden ist, also könnte das interessant sein.
Nach ein bißchen Wühlen habe ich eine inoffizielle Anleitung gefunden. Wohlgemerkt: nicht supported, experimentieren Sie mit Kopien Ihrer Daten, sorgen Sie vorher für Backups, schnallen Sie Ihren Hund an, sorgen Sie für alle relevanten Impfungen etc.
Ich hatte hier vor kurzem ein einfaches kleines Script vorgestellt, das alle Palettenmenüs in die Hauptmenüleiste einklinkt. Heute Abend hatte ich endlich Zeit, das deutlich zu verbessern.
Dies ist letztlich nicht viel mehr als ein Script-Fragment. Was mich im Wesentlichen gereizt hat, war die Frage, ob ein Script das Eine tun kann, wenn beim Starten die Alt-Taste gedrückt wird und etwas Anderes, wenn nicht.
Eine Lösung habe ich nicht für JavaScript gefunden, aber für AppleScript. VisualBasic kann vermutlich Ähnliches, aber das mag ein anderer austüfteln. Mein Script läuft also nur unter MacOS X
Das Script tut aber auch tatsächlich etwas mehr oder weniger Sinnvolles: Es ist in InDesign so, dass Dokumente aus älteren Programm-Versionen als noch-nie-gespeicherte-Dokumente betrachtet werden, also als solche ohne vorgegebenen Speicherort.
So mancher Anwender hätte aber gern, dass auch diese beim Speichern gleich den ursprünglichen Speicherort vorfinden, egal, wo auf der Festplatte dieser sein mag.
So schön es ist, dass man Paletten auf Icongröße schrumpfen kann, gibt es dabei aber doch auch Nachteile. Einer davon ist, dass man so nicht an das Palettenmenü rankommt; man muss erst die Palette aufklappen, dann das Menü auswählen und dann die Palette wieder zusammenklappen.
Wenn Sie das schon mal genervt hat, könnte ein kleines StartupScript vielleicht abhelfen...
Ich bin ja eigentlich kein nationales Tier, aber manchmal macht es mich schon grinsen, wenn die Gurus von Amerika nicht kreativ genug für ein Problem sind. Auf die deutsche InDesign-Szene kann man dann schon mal stolz sein ;)
Aktuelles Beispiel: InDesign CS5 hat als erste Version zwei verschiedene PDF-Export Funktionen, "Druck" und "Interaktiv". Das ist so weit fein, als es die Export-Dialoge angenehm aufräumt. Der Dialog für interaktive PDFs sieht jetzt einfach so aus:

Sehen Sie die Option, die hier fehlt?
"Druckbögen".
Die InDesign-Entwickler gehen davon aus, dass kein Anwender ein als Doppelseite angelegtes Dokument interaktiv als Einzelseite exportieren will. Mit anderen Worten: kein Anwender baut jemals Dokumente für den Druck, die dann als Zusatz auch als Einzelseite für den Kunden exportiert werden sollen, angereichert mit einigen Navigationsknöpfen.
Während das für die meisten von uns locker unter "Egal, hat halt ein Entwickler mal wieder nicht weit genug gedacht" verbucht werden kann, stellt es für manche ein ernstes Problem dar. Laut David Blatner ein nicht wirklich lösbares.
Es gibt Tage, da habe ich keine Lust zu dem, was ich eigentlich tun sollte.
Und wenn ich dann in meinem RSS-Reader so einen Satz lese: "ImageLibraryLoader is a free plug-in for InDesign which allows you to quickly set up a floating palette filled with images from one or more designated folders.", kann es passieren, dass ich denke "Coole Idee, das müsste man mal probieren." Vor allem, wenn ich das "free" in "...is a free plug-in..." überlese ;)
Hier also mein Scriptvorschlag, wie man alle Dateien aus einem Ordner automatisch in eine Bibliothek laden kann.
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