Ich bin ja eigentlich kein nationales Tier, aber manchmal macht es mich schon grinsen, wenn die Gurus von Amerika nicht kreativ genug für ein Problem sind. Auf die deutsche InDesign-Szene kann man dann schon mal stolz sein ;)
Aktuelles Beispiel: InDesign CS5 hat als erste Version zwei verschiedene PDF-Export Funktionen, "Druck" und "Interaktiv". Das ist so weit fein, als es die Export-Dialoge angenehm aufräumt. Der Dialog für interaktive PDFs sieht jetzt einfach so aus:

Sehen Sie die Option, die hier fehlt?
"Druckbögen".
Die InDesign-Entwickler gehen davon aus, dass kein Anwender ein als Doppelseite angelegtes Dokument interaktiv als Einzelseite exportieren will. Mit anderen Worten: kein Anwender baut jemals Dokumente für den Druck, die dann als Zusatz auch als Einzelseite für den Kunden exportiert werden sollen, angereichert mit einigen Navigationsknöpfen.
Während das für die meisten von uns locker unter "Egal, hat halt ein Entwickler mal wieder nicht weit genug gedacht" verbucht werden kann, stellt es für manche ein ernstes Problem dar. Laut David Blatner ein nicht wirklich lösbares.
Es gibt Tage, da habe ich keine Lust zu dem, was ich eigentlich tun sollte.
Und wenn ich dann in meinem RSS-Reader so einen Satz lese: "ImageLibraryLoader is a free plug-in for InDesign which allows you to quickly set up a floating palette filled with images from one or more designated folders.", kann es passieren, dass ich denke "Coole Idee, das müsste man mal probieren." Vor allem, wenn ich das "free" in "...is a free plug-in..." überlese ;)
Hier also mein Scriptvorschlag, wie man alle Dateien aus einem Ordner automatisch in eine Bibliothek laden kann.
Wie ein kleines, unschuldiges Thema doch Äste treiben kann... ;)
Nachdem ich hier ein Script zur Auflistung aller Textanker veröffentlicht und hier eine Erklärung von InDesigns Ankertechnik hinterhergeschoben habe, kommt hier die Frage, wie man denn nun den Namen eines konkreten Textankers rausfinden kann.
Ich habe in diesem Beitrag ein Script veröffentlicht, das es erlaubt, alle Textanker in einem Dokument zu inspizieren und ggf. zu löschen.
Fast allle Kommentare zeugen davon, dass Adobes Vorstellung von "Textanker" ein mehr oder weniger unverstandenes Konzept ist. Vielleicht auch, dass mein Gebrauch des Wortes unpräzise ist. So oder so ist eine kleine Klärung angemessen.
Wir haben im Forum regelmäßig die Frage, wie man rausfinden kann, wo im Dokument eine der Farben aus der Farbfelderpalette verwendet wird.
Der Test ob sie überhaupt verwendet wird, ist einfach: versuchen Sie, sie zu löschen. Dann gibt es drei Möglichkeiten:
Für den dritten Fall gibt es jetzt ein Script.
Grad gelesen: InDesign kann maximal 150 Dokumente gleichzeitig öffnen. Warum könnte das für mich relevant werden?
Ich brauchte vorhin für ein Projekt einen Dialog (InDesign-eigener, nicht ScriptUI) und stellte fest, wie praktisch es wäre, wenn man ein Code-Schnipsel hätte, in dem alle Bedienelemente mit allen ihren Optionen und den zugehörigen Auswertungszeilen enthalten wären.
Auf HDS kam anlässlich des Themas dieses Beitrags die Frage auf, ob es sich noch lohnt, mein Buch zu kaufen.
Da ich ja prinzipiell der Meinung bin, dass das am besten jede(r) selbst entscheidet, hier die zweieinhalb Seiten, die das Thema erörtern.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Scripte sehr viel benutzbarer werden, wenn sie, wie jeder andere Befehl auch, im Menü zur Verfügung stehen. Aber bisher steht dieser Luxus nur zur Verfügung, wenn der Autor des Scriptes das vorgesehen hat.
Ab sofort können Sie (ab CS4) selbst bestimmen, welches Script unter wechem Namen in welchem Menü zur Verfügung steht.
Es kam mal wieder die Diskussion auf, wie man am besten grep lernen könne...
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