InDesign liegt ein eigentlich praktisches Script bei, mit dem Sie markierten Objekten Beschnittzeichen hinzufügen können. Eine Option fehlt hier aber: was, wenn die Objekte einen Anschnitt beinhalten?
Dieses Ergebnis ist also nicht ohne weiteres möglich:
Das Originalscript platziert die Beschnittzeichen immer exakt auf die Kante der markierten Objekte. Mit dieser Erweiterung (JavaScript) können die Beschnittzeichen nun auch verschoben werden. Ein positiver Wert schiebt nach innen.
Und als kleiner Bonus ist das Ganze nun auch auf Deutsch :)
Würden Sie so eine Tabelle mit InDesigns Tabellenfunktion bauen oder als reinen Text mit Tabulatoren?

Wenn ich eine Vorlage bekomme, in der ich arbeiten soll, interessiert mich nicht zuletzt, welche Absatzformate aufeinander basieren. Wenn ich das nicht weiß, kann jede Änderung in einer Layoutkatastrophe enden. Leider bietet InDesign von Haus aus keinerlei vernünftige Hilfestellung.
Ich hatte früher schon unbeholfene Scripte geschrieben, die die Struktur als Textrahmen auf einer Seite des Dokuments anzeigten. Ab CS3 bietet die Scripting-Schnittstelle nun die Möglichkeit, Strukturen vernünftig darzustellen:
Im Adobe u2u-forum kam heute die Frage auf, ob man Tabs gleichmäßig verteilen kann. Wie so häufig: per Script geht das.
Das JavaScript nimmt den linken Einzug und die Position des letzten Tab-Stopps und verteilt alle anderen Tabs-Stopps gleichmäßig zwischen diesen beiden Positionen. Es läuft bei mir sowohl unter CS2 als auch unter CS3. Da ich nicht übertrieben ausführlich getestet habe, ist Feedback willkommen.
Es kam mal wieder die Frage auf, ob man nicht Buchstaben in InDesign wie ineinander verkettet setzen könne. Die Antwort ist: es geht, wenn auch so, wie Jolly Jumper einen Wurm auf den Haken bekommt: "Widerwillig". (1)
Die Vollständigkeit verlangt zu erwähnen, dass David Blatner einst einen verwandten Beitrag geschrieben hat.
Der Einfachheit halber begnüge ich mich hier mit drei Buchstaben. Ein Tipp: wenn alle drei Buchstaben verschiedene Farben haben, bevor Sie sie in Pfade umwandeln, erstellt InDesign eine Gruppe aus drei Pfaden, sonst einen großen, verknüpften Pfad, den Sie erst mühsam lösen müssten.
Michel Mayerle schreibt in seinem blog, wie wenig Bilder doch geändert werden, wenn sie als JPG gespeichert werden. Das Resümee klingt wie: "Nicht verlustfrei, aber völlig vernachlässigbar". Das erinnert mich an die Zeit als ich "Warum Männer nicht einparken können und Frauen nie zuhören" o.ä gelesen habe: die Autoren stellen ständig Aussagen auf wie "Wissenschaftliche Tests haben ergeben, dass Männer größere Füße haben als Frauen" (oder ähnlicher Unsinn) und ich dachte jedes Mal: "Wie haben die das nachgewiesen? Was war der Versuchsaufbau? Waren das Psychologen, die den Statistikkurs mit 4- bestanden haben? Kann ich dem Ergebnis glauben?". Hier also eine etwas überprüfbarere Untersuchung zum Thema JPGs...
Pünktlich zu Ostern etwas fast Zweckfreies zum Spielen. In der Natur gibt es viele Strukturen, die mit einfachen Mitteln komplexe Aufgaben lösen. Sechseckige Bienenwaben sind das bekannteste Beispiel. Die Anordnung der Samen in einer Sonnenblume folgen anscheinend aber der Fibonacci-Folge. Was Sonnenblumen so alles wissen...
Viele Grafiker sind von den drei Konturausrichtungen InDesigns genervt, vor allem weil sich die Größe des Objekts ändert, wenn man von einer zur anderen schaltet.
Sie können InDesign per Script anweisen, die Dateiinformation immer beim Speichern automatisch auszufüllen. Kopieren Sie dieses Script einfach in den Texteditor Ihrer Wahl:
Bei Hilfdirselbst hatte ein Mitstreiter eine Grafik einiger Linsen aus PowerPoint bekommen und wollte diese zwecks besserer Druckbarkeit in InDesign oder Illustrator nachbauen. Während das in Ai sicher besser geht als in Id, sind auch hier Ergebnisse möglich wie z.B. dieses hier:
Ein nette kleine Frage zum Feierabend: wie macht man sowas?
Wenn Sie schon einmal eine Schaltfläche eingerichtet haben, die ein anderes Dokument öffnen soll, ist Ihnen vielleicht auch schon aufgefallen, dass InDesign keine Optionen zur Unterscheidung zwischen relativen oder absoluten Pfaden anbietet.
Kurioses Phänomen: durch das Einfügen von transparenten Objekten erscheint der Text dunkler, mitunter sogar deutlich.
Es gibt einen Weg, ein Objekt zu erzeugen, dass keine Linie hat, diese aber in einer gewissen Stärke. Das passiert relativ leicht, also sollte man von diesem Bug wissen.
Die Anfrage kam gerade rein: "Wir haben eine Bibliothek auf dem Server, die regelmäßig aktualisiert wird, daher sollten alle Anwender dieselbe Bibliothek verwenden. Sie kann aber nur von einem zur Zeit verwendet werden."
Der Hintergrund ist, dass InDesign eine Bibliothek mit Schreibrecht öffnet, damit der Anwender die Bibliothek auch ändern kann. Sobald aber eine Datei auf einem Server mit Schreibrecht geöffnet wurde, wird üblicherweise anderen der Zugriff verwehrt. Wenn zwei Leute gleichzeitig in dieselbe Datei schreiben würden, wäre diese in 0,nix zerstört.
In "Abstände bei Konturenführung" habe ich darüber gesprochen, dass die Konturenführung tendenziell immer zu tief steht, konnte dort aber keine vernünftige Lösung anbieten. Diese gibt es jetzt.
In CS2 war es relativ leicht, zwei Bilder deckungsgleich übereinanderzulegen, wenn das eine durch das andere ausgetauscht werden soll: man stellt einfach das obere auf 50% Deckkraft und skaliert so lange, bis es passt. CS3 nun stellt (wohl wegen all der hinzugekommenen Transparenzeffekte) beim Skalieren Objekte deckend dar und dieser einfache und feine Trick funktioniert nicht mehr. Was tun?
So mancher Anwender ist von einem Detail rund um Zeichenformate verwirrt und weiß nicht recht, ob der Text nun per Zeichenformat formatiert ist oder nicht. Denn die Zeichenformatpalette zeigt das Format [Ohne] an. Das Ganze wird nicht einfacher, wenn außerdem Absatz- und Zellformate involviert sind.
Sie haben eine Tabelle und die soll insgesamt 120mm breit sein. InDesign bietet von Haus aus keine Möglichkeit, das einzustellen.
Oder?
Doch, es gibt einen schmutzigen Trick und es gibt (natürlich) ein Script. Zuerst der Trick:
Fügen Sie ihrer Tabelle eine Zeile hinzu. Es ist egal, wo Sie die Zeile hinzufügen, weil sie am Ende eh wieder gelöscht wird.
Markieren Sie die gesamte Zeile (Apfel/STRG 3) und vereinigen Sie die Zellen. Geben Sie für die eine neue Zelle die gewünschte Breite ein.
Wenn eine Zeile aus nur einer Zelle besteht, ist die Zellenbreite = Tabellenbreite. Alle anderen Spalten werdn proportional mit skaliert.
Nachteil dieser Methode: es gibt Tabellen, die sind so groß und kompliziert, dass mir unwohl wird, wenn ich eine Zeile einfügen muss.
Während CS2 Snippets grundsätzlich an ihre Original-Koordinaten platzierte, stellt CS3 beharrlich die Voreinstellung für dieses Verhalten auf "An Mausposition" zurück. Und wie kann man eigentlich die Ebenen in Snippets erhalten?
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